26. September 2010

Wenn nicht hier, Wo dann?


Wochen- bzw. Monatelang machte ich mich schlau. Ich surfte stundenlang durchs Web, ich kaufte mir Zeitschriften, ich telefonierte mit Ehemaligen. Ich erschloss im Laufe der Zeit zahlreiche Möglichkeiten:
  • Studienplatzklage - Teuer und nicht erfolgversprechend!
  • Losverfahren - Eine Möglichkeit, aber ich kann auch gleich Lotto spielen gehen!
  • Warten? - Bei den ca. 10 Wartesemestern die ich benötige ist diese Möglichkeit außer Acht zu lassen.
  • Ausbildung? - Angst vor dem "Verlernen des Lernens" und "Verblödens" ist bei mir einfach zu groß!
  • Auslandsstudium - Teuer.. aber warum eigentlich nicht?
Ich telefonierte mit dubiosen Anwälten, die auf Internetseiten, vollgestopft mit Werbung, Versprechen propagierten, die niemand hätte halten können. Und diesen Leuten sollte ich mit meinem Geld das Leben versüßen? Keine Frage, es schaffen jährlich viele junge Leute sich einen Platz durch eine Studienplatzklage zu sichern. Aber ich sah in der Klage kein probates Mittel um meinem Ziel einen großen Schritt näher zu kommen.

Also dachte ich weiter über die Option "Auslandsstudium" nach. Wie schon gesagt, warum eigentlich nicht? Besonders die Möglichkeit des Studiums in Ungarn beeindruckte mich schwer. Innerlich listete ich immer wieder die Vor-und Nachteile auf. Ich würde neue Menschen kennen lernen, ich würde die viel zitierte Auslandserfahrung sammeln ... aber ich würde mir im Gegenzug auch eine Menge Geld von meinen Eltern leihen müssen und den riesigen Schritt in ein fremdes Land wagen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen